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Zusammenfassung eines Vortrags vor Fach- und Führungskräften
eines Energieversorgungsunternehmens aus Süddeutschland

Intensität und Richtung

Wenn Du weißt, das Du ein totes Pferd reitest, steig ab!
[Weisheit der Dakota-Indianer]

Was machen wir stattdessen?

Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.
Wir sagen: "So haben wir das Pferd schon immer geritten".
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, sie man dort andere Pferde reitet.
Wir erhöhen den Qualitätsstandard für den Beritt toter Pferde.
Wir bilden eine Task-Force, um das Pferd wiederzubeleben.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu können.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, das ein Pferd tot ist.
Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an, damit wir schneller werden.
Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können."
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt.
Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere Pferde.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung von toten Pferden zu finden.
Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
Wir vergrößern den Verantwortungsbereich für tote Pferde.
Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote Pferde.
Wir erstellen eine Präsentation, in der wir aufzeigen, was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
Wir strukturieren um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.
 

Wir weichen dem Unausweichlichen aus statt der Realität ins Auge zu schauen!

Wir finden stattdessen eine Reihe scheinbar rationaler Gründe, dies nicht zu tun.

Wir steigen nicht vom Pferd ab und entwickeln viele Methoden und Strategien, warum wir dies nicht tun.

Die meisten Menschen lassen sich von der Wildheit der Situation führen. Einige Mutigere handeln frei nach dem Motto <Die Situation ist Dein Coach<. Fallen in hektisches, teils unkoordiniertes Arbeiten. Tun etwas, um des Tuns willen.

Blinder Aktionismus führt zu halbfertigen Produkten oder Dienstleistungen von übler Qualität und von keinem Nutzen, die einfach auf den Markt geballert werden.

 

Vorsprung durch Hektik gibt es nicht, Aktion bedeutet keineswegs Handlungsfähigkeit.

 

Bei anderen ist es genau das Gegenteil. Versenken sich in Meditation und warten auf die göttliche Eingebung.

 

Doch wir brauchen etwas anderes…..

 

 

Die entscheidenden Parameter dazu sind Intensität und Richtung.

Die Richtung muss stimmen, in die wir gehen und die richtige Energie muss da sein, die dafür benötigt wird. Erfolg. Privater Erfolg und beruflicher Erfolg... und das geglückte Leben ist erst dann gegeben, wenn sich beide Erfolgs-Felder so miteinander verbinden, dass es weder zu Raubbau noch zu irgendwelchen Formen des Unglücklich-Seins kommt.

Wie geht das nun aber, wie finden wir Energie plus Richtung, diesen Gleichklang in Richtung Zukunft?

Die Antwort ist einfach. Denn beides ist vorhanden. Als so genannte Überschuss-Energie in unserem Organismus. Wir müssen sie nur, sagen wir mal, frei lassen... oder besser wecken, anstarten.

Aus dem Buch von Doris Dörrie: "Was machen wir jetzt?" [Diogenes-Verlag, Zürich, 2000]:
"Ich denke nach über das Glück, wie zickig und unzuverlässig es ist, wie es uns im Stich läßt, einfach so, ohne Vorwarnung und ohne Erklärung, und dennoch denke ich, daß ich nur deshalb so selten glücklich bin, weil ich in meinem Leben so viel Glück gehabt habe. Kein Flugzeugabsturz, kein Tumor, kein Selbstmord, kein Unfall in meiner Familie, nichts Tragisches ist mir je zugestoßen, ich hatte es mein ganzes Leben zu gut, um das Glück durch das Unglück wirklich zu erkennen. In einer Zeitungsstatistik darüber, welches Volk der Erde am glücklichsten ist, waren die Deutschen an zweiundfünzigster Stelle und die Menschen von Bangladesh an der ersten. Kann man zu blöd sein fürs Glück?"

[Grafik aus Seminar-Handbuch DER DURCHBRUCH.]

Organismus ist das Interplay von Nerven-, Immun- und Hormonsystem. Konzentrieren wir uns heute auf das Nervensystem, da gibt es einen wichtigen Begriff:

Neurogenese.

Neurogenese ist der Sammelbegriff für die Entstehung, das Wachsen und die Neubildung der Nervenzellen. Forscher haben herausgefunden, das im Gehirn von Erwachsenen permanent neue Zellen entstehen, durch Aussen-Reize – etwa Düfte – oder durch verarbeitete Stresse oder das Erlebnis von neuen, mentalen Mustern… also etwas, was wir hier gerade machen. Dies wurde 1998 von schwedischen und amerikanischen Hirnforschern nachgewiesen – davor nahm man an, das die Neuronen des Gehirns, anders als andere Zell-Systeme im Körper, ein Leben lang stabil bleiben. Also, das alle Nerven-Bahnen im Gehirn praktisch unveränderlich bleiben.

Die Entwicklung des Gehirns hält also ein Leben lang an.

 

Nun ist es aber so, dass diese Entwicklung ein paar Feinde hat… sehr unangenehme Feinde. Und das sind Depressionen und Dys-Stress. Ein Gehirn, das permanent negative Stresse verarbeiten muss, kämpft letztlich permanent um sein Überleben.

 

Und wenn das stattfindet, ist es nicht daran interessiert, in neue Zellen für die Zukunft zu investieren.

 

Das Geheimnis einer aktiven und positiven Neurogenese liegt also in einer möglichst kontinuierlichen Versorgung des Gehirns mit dem Gegenteil von Dys-Stress... mit lustvollen Eu-Stressen in Form von Positiv-Erlebnissen. Damit stellen wir eine Förderung der Neuronen-Neubildung sicher.

 

Wie machen wir das?

 

Durch Konzerte, Sonnenuntergänge oder Fussball-Events zum Beispiel?

 

Können diese Ereignisse auch so etwas wie eine Neurogenese-Bildung herbeiführen… also eine kontinuierliche Versorgung des Gehirns mit lustvollen, positiven Stressen?

 

Häufig wird berichtet, das bei bestimmten Musik-Aufführungen im Musik-Saal die subjektive Empfindung plötzlich in etwas hineinrutscht, einen seltsamen Raum der Erhabenheit. Und dann existiert dies tatsächlich auch im Gehirn… dann ist dieses erhabene eine konkrete (neuronale) Realität. Aber… erstens ist dies ziemlich selten und zweitens…. dies ist kaum möglich, so im Gehirn abzuspeichern, das es immer wieder abrufbar ist oder daraus einen „stabilen Neuro-Schaltkreis“ zu formen.

 

Es ist aber wichtig,  so einen Schaltkreis aufzubauen, der im täglichen Alltag funktioniert, kraftvoll wirkt… jederzeit präsent und abrufbar ist.

 

Und das funktioniert... über unseren Organismus! Es ist alles schon da, in unserem Organismus… der sich selbst verbessert

Vorher gibt es aber noch einiges zu beachten.

 

Der normale Organismus muss jeden Tag viele Stressen verarbeiten… der größte Teil dieser Stresse ist negativ, d.h. er gehört zu den Dys-Stressen. Hier dominieren Herausforderungen und Belastungen mit einer tendenziell negativen und destruktiven Energie.
Jeden Tag gibt es darüber hinaus zusätzliche Dys-Stresse, die in die Richtung von Gefahr oder Ärger hineinreichen. Das sind dann diejenigen Stresse, die zu einer verstärkten Adrenalin Ausschüttung führen (Frustration , Ärger, Wut, etc.).

 

Und der Organismus reagiert… er entwickelt eine Notfall-Strategie…..

 

Nun passiert etwas, was man eine „inverse Dämpfung“ nennen kann. Das bedeutet: Da das Negative als Realität täglich massiv präsent ist, wird es neuronal so abgepuffert, dass erst dann, wenn sehr viel von diesen negativen Dys-Stressen da sind, das neurovegetative System und das hormonelle System beginnen, zu reagieren.

 

Das ist eine Notwehr-Strategie.

 

Die aber sehr gefährlich ist. Warum? Die beiden Systeme, neuro-vegetativ und hormonell, beginnen also sehr spät zu reagieren, als Notwehr… aber, und nun wird es böse, sie lernen auch so einen sehr falschen und reduzierten Umgang mit den Glücks-Hormonen (z.B. Oxitionin, Serotonin, Endorphine….). Und da das normale Leben nun nicht so viele Glücks-Impulse anbietet, können sie zwar relativ leicht in den Organismus hineinrutschen…aber sie bewirken nichts… es reicht nicht zur Beeinflussung des neurovegetativen und hormonellen Systems, denn die sind ja auf späte Reaktion geschaltet.

 

[Quelle: Gerd Gerken, Worpswede: Mind-Management 3/2008]

 

 

Je höher der Spiegel von Kortison und Adrenalin, umso schwächer und müder wird die Bildung neuer Zellen im Gehirn.

 

Die Abschwächung der Neurogenese, die man im Gehirn von älteren Personen beobachten kann, ist kein biologisches Naturgesetz, sondern hat sehr viel zu tun, mit einem konstant erhöhten Kortison Spiegel (Sybille Wehner von Segesser). Ganz offensichtlich lernen Menschen im Laufe der Jahrzehnte das Negative des Lebens immer intensiver.

 

Und dies, obwohl das persönliche Leben gar nicht schwieriger geworden ist, steigt der Kortison-Spiegel permanent an. Das verhindert die Bildung neuer Neuronen und die Etablierung von positiven Neuro-Schaltkreisen.  Das bedeutet:

 

 

 

Ein Teufelskreis also!

 

Es gibt nun aber auch positive Stresse. Positive Stresse sind in der Regel sehr viel seltener. Entscheidend wird nun sein, das jedes der relativ seltenen „High-Erlebnisse“ zu einer grossen Sache wird und damit die vielen normalen Dinge des Alltags quasi umgedeutet werden zu kleinen Glücksgeschenken. Diese kleinen Glücks-Geschenke werden zu starken positiven Hormon-Entladungen.

 

Was kann man nun tun… schliesslich lässt sich das Positive nicht herbeizwingen… und die wirklich überragenden, fast euphorischen Positiv-Ereignisse sind so selten, dass man absolut nicht auf sie setzen kann. Und sie passieren unvorbereitet (mal die Vorfreude auf Weihnachten abgesehen). Es geht also um die stetige, regelmässige Wiederholung sowie die Stabilisierung positiver Ereignisse, und das mache ich durch

 

Rituale.

 

Mental-Sinnliche Rituale der Bewegung, des Herzens und des Schauens.

 

Bevor ich darauf stärker eingehe, ein kleiner Ausflug in etwas, was hier gern als Lösung empfunden wird, als Weg zu mehr Glück und Gelassenheit... und das sei Wellness.

 

Wellness ist im Prinzip gar nicht schlecht… sinnliche Rituale… Hotstone-Massage und wie sie heissen…. Aber

 

Der Zustand von Entspannung hört nach ein paar Tagen auf…. Da ist nicht mehr viel über… genau so übrigens wie nach Urlaub….

 

Wie lange halten diese Wohlfühl-Effekte an? 2 Wochen, 3 Wochen…..????

 

Hallo….??????

 

Was machen wir, wenn die Wildheit der Situation droht, die Führung zu übernehmen….

 

Was wollten wir?

 

Was benötigt wird, ist ein Handeln,
das die Situation klar erkennt,
ohne sich von ihr beherrschen zu lassen.

 

 

Im täglichen Alltag!

 

 

Dazu brauchen wir eine Integration des Positiven in den Organismus…….

 

Wie entsteht diese sich ständig selbst aufladende Energie?

 

Durch ein Seminar… das nennt sich DER DURCHBRUCH.

 

Und der Zustand, der dabei entsteht, heisst FULFILNESS

 

Das Seminar hat der Unternehmensberater und Trendforscher Gerd Gerken (Berlin / Worpswede / Cannes) nach rund 20 Jahren Forschung entwickelt.

 

Ich bin einer von 5 Coaches, die in Deutschland, Schweiz und Österreich tätig sind.

 

 

 

 

 

Das Ergebnis ist:

 

Mehr Fitness im Körper

Mehr Produktivität im Kopf

Mehr Glück in der Seele

 

 

 

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