DER DURCHBRUCH.
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Diverse wissenschaftliche Forschungen zeigen, dass der Organismus auf all seinen Ebenen und auch in seinen Mikro-Bestandteilen (z.B. die Molekular-Ebene der Zelle) immer wieder versucht, eine Störung aufzuheben oder eine Ent-Ordnung zu reparieren. Wenn es nicht gelingt, den Code des Besser-Werdens für den persönlichen Alltag zu formen und wird die Dämonisierung des Lebens zu heftig, dann gibt es für das Programm der Selbst-Optimierung so gut wie keine Möglichkeiten mehr, seine Korrekturen im Organismus zu organisieren. Spätestens dann – und das ist sehr wichtig – spätestens dann entstehen chronische Krankheiten. Was ist hier mit Dämonisierung des Lebens gemeint? Wenn Menschen im Rahmen des Themas Gesundheit (wobei sie meistens Krankheit meinen) ihre Wehleidigkeiten permanent ritualisieren, also die tägliche Ausrichtung des Lebens, das man krank werden oder sterben könnte. Dann wird das sogenannte Wahrscheinlichkeits-Feld auf „krank“ programmiert und das ganze Leben wird zu einer kritischen Veranstaltung. Es wird im wahrsten Sinne des Wortes lebensgefährlich. Und je mehr man den aktuellen Ideologien der Medizinalisierung folgt (möglichst jeden Monat einen spezifischen Körper-Check und permanent Tabletten einnehmen usw.), umso mehr wird das Leben dämonisiert. Und irgendwann rutscht man dann in eine Zone hinein, in der man so gut wie keinen Kontakt mehr hat mit dem Programm der Selbst-Optimierung, das im Prinzip in jedem aktiv gelebten Leben vorhanden ist und das auch permanent helfend eingreift. [Quelle: Institut für Zukunftsforschung, Worpswede]
Betrachten wir an dieser Stelle die Thematik „Vorsorge-Untersuchungen“ etwas genauer. Da gab es im Juli 2008 auf 3Sat einen sehr interessanten Beitrag: „Was bringt die Früherkennung? Wissen aktuell: Medizin im Fadenkreuz“ [24.07.2008 / SWR /Patrick Hünerfeld]:
Zur
Früherkennung von Brustkrebs sind auf jeden Fall Vorsorge-Untersuchungen
sinnvoll – bei vielen anderen Krebsarten jedoch kaum. Rein rechnerisch bleibt es eine Tatsache, dass eine Früherkennungsuntersuchung für die allermeisten gar keinen Vorteil bringt. Darum müssen Früherkennungsuntersuchungen auch besonders gründlich auf ihre Risiken hin abgeklopft werden. Denn wenn diese Untersuchungen schon nur sehr wenigen Teilnehmern wirklich nutzen, sollten sie zumindest all den anderen nicht übermäßig schaden. Eigentlich logisch, aber genau das ist für die meisten Angebote nicht nachgewiesen. Dabei sind die Risiken nicht zu unterschätzen: Erstes Risiko: Der Patient hat überhaupt keinen Krebs, aber der Test stellt fälschlicherweise Krebs fest – ein Fehlalarm. Mögliche Folge: weitere Untersuchungen, mitunter Operationen, nur um den schlimmen Verdacht wieder auszuräumen. Zweites Risiko: Der Patient hat Krebs und der Test findet diesen Krebs auch. Aber der Krebs ist trotz der frühen Entdeckung nicht heilbar. Zum Beispiel, weil es bereits Metastasen gibt. Er lebt also keinen Tag länger, sondern nur länger mit dem schrecklichen Wissen, unheilbar krank zu sein. Drittes Risiko: ein harmloser Krebs wird entdeckt. Auch das gibt es, zum Beispiel in der Prostata. Bei Männern über 50 kann schon bei jedem dritten Prostata-Krebs gefunden werden. Aber viele sterben gar nicht daran, vielmehr bemerken sie diesen Krebs ihr ganzes Leben lang nicht. Beim Prostata-Krebs schätzen einige Experten, dass bis zu zwei Drittel der mit dem sogenannten PSA-Test entdeckten Tumore eigentlich harmlos sind. Weder dieser Test noch die nachfolgenden Untersuchungen können aber zweifelsfrei unterscheiden, ob der gefundene Krebs harmlos oder tödlich ist. Die Folge: fast alle entdeckten Tumoren werden radikal bekämpft – auch die harmlosen. "Das kann bedeuten", sagt Klaus Koch, "dass ein Mann am Ende mit den Komplikationen der Krebsbehandlung zu kämpfen hat, zu der auch Impotenz und Inkontinenz gehören, dass er dafür aber keinen gesundheitlichen Gewinn hat, weil er ohne die Früherkennung nie zum Krebspatienten geworden wäre."
Die Vermarktung von Angst eingewickelt in den Meta-Trend „Medizinalisierung des Lebens“ und der Schleife Gesundheitsprävention. Ein gesetzlich-institutioneller Zwang zu mehr Vorsorge und Dauer-Checks, flankiert von einem sogenannten Total-Body-Management. Immer mehr Menschen , auch Ärzte, finden es falsch, dass man Menschen durch gesetzliche Verordnungen und durch finanzielle Zwänge (Krankenkassen-Erstattung) zwingt, mindestens zwei bis drei Mal im Jahr eine Vorsorge-Untersuchung durchführen zu lassen und möglichst zwei Mal, aber optimal vier Mal im Jahr, zu einem Biomarker-Check zu gehen. Und so ist die Mehrheit überzeugt, dass man mit den medizinischen Reparatur-Mechanismen das Wachstum an sogenannten Volks-Krankheiten weder stoppen noch zurückschrauben kann. Deshalb fordern alle unisono: Wir brauchen eine neue Qualität von Prävention.
Der Unterschied Medizin heilt das Kranke – Fulfilness gesundet das Leben. Medizin repariert durch Chemie – Fulfilness optimiert durch Leben. Medizin korrigiert im Heute – Fulfilness gestaltet das Kommende.
Die Heilung der persönlichen Zukünfte, also der Herstellung eines gesunden Wahrscheinlichkeits-Feldes. Das ist das Credo im Seminar DER DURCHBRUCH. Drei relevante Felder des Lebens werden optimiert: Gesundheit Erfolg / Leistung Glückseligkeit / Sinn
Fulfilness organisiert den Weg zum geglückten Leben.
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