DER DURCHBRUCH.
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Ist Fulfilness nicht so etwas wie Yoga? Yoga allein reicht da nicht. Das müsste schon deutlich exponierter zugehen, etwa in Richtung Kundalini-Yoga, wo sehr starke Energien entstehen, mit denen umzugehen dann wieder Makellosigkeit und Idealität verlangt. Was mir hier auch fehlt, ist der Bezug zum Alltag, zu den profanen täglichen Problemen, Konflikten, Brüchen. Sicher, da herrscht eine gewisse Stress-Stabilität und Gelassenheit… aber das reicht nicht, um in die Nähe einer expansiven Produktivität zu kommen. Also Ideen pur, einen kreativen Umgang mit Krisen und Konflikten. Auch das, was der Trendforscher Gerd Gerken als Lebens-Erotik bezeichnet, vermisse ich bei Yoga, Qi Gong, Tai Chi usw. völlig. Noch etwas… aus der Welt am Sonntag vom 10. Februar 2008. Da gibt es einen Artikel mit dem Namen Yoga statt Marathon, in dem zu lesen ist, wie die Yogawelle die Männer erreicht und das Firmen neuerdings so etwas wie „Business Yoga“ für Mitarbeiter anbieten. Ich zitiere: „Doch der Schuss geht auf die Dauer nach hinten los. Nach 2, 3 Jahren beginnen Yoga-Schüler, sich zu verändern. Oft fängt das bei der Ernährung an. Und dann fragen sie auch nach dem Sinn des Lebens. Manche suchen sich einen neuen Job, der sie weniger stresst oder mehr erfüllt, sogar gestandene Manager kommen ins Grübeln: ICH KANN NICHT EWIG SO WEITERMACHEN.“ Nichts gegen gesunde Ernährung oder Fragen nach dem Sinn des Lebens. Ich gehe einen Schritt weiter und zitiere dazu einen Text aus dem Mind-Letter des Instituts für Zukunftsforschung, Worpswede: [leicht verändert]: „Man versucht [beim Yoga und beim Meditieren] ein Bewusstsein zu bekommen, das ein möglichst unmanipulierbares Echo ist. Deshalb macht man seinen Geist ganz leer… leer vom Denken. Und man erhofft sich davon, dass da etwas zu flüstern beginnt. Dass etwas hineinfließt in das persönliche Bewusstsein, so dass man plötzlich wie durch Eingebung weiß, was von den eigenen Plänen richtig und hilfreich sein könnte. Dieser Weg passt nicht mehr zu unserer Zeit. Zwar können Yoga und meditative Sessions sehr viel zur Entspannung und zur Ausbildung einer inneren Ruhe beitragen, aber für die meisten Menschen in unserer modernen Zeit ist es nicht mehr möglich, sich geistig so leer zu machen, dass so etwas wie die kosmische Absicht zum direkten Inhalt des Bewusstseins werden kann. Hinzu kommt, das der, der diese Leere aufbauen möchte, in fast radikaler Form leer von Welt werden muss (Mönche). Wenn diese Person aber über einen längeren Zeitraum tatsächlich leer von Welt geworden ist, dann ist er frei von jeglicher Intention (Absicht / Streben). Und wenn das der Fall ist, ist eine tägliche, produktive Kreativität im Alltag, im Beruf nicht mehr möglich. Somit ist Yoga (und Meditation) kein Weg zum Fortschritt, zur Evolution.“
Fulfilness im Seminar DER DURCHBRUCH. ist das Gegenteil. Es ist eine Einladung zum Leben: Der Alltag ist das Ziel, weil der Alltag das Instrument ist.
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